Die Zeit ist wie im Flug verstrichen seit meinem letzten Eintrag im Journal. Aber es gab auch ganz viel zu tun. Erstens stand unsere Diamantene Hochzeit am 29. Januar 2026 an und dann ging es mit Fasnacht und Veranstaltungen der Rebknörpli in Fessenbach gleich weiter und das große Fest wurde dann noch mit meinem runden Geburtstag am 28. Februar 2026 gefeiert. Und schon war der Monat März da und mit ihm wieder viele Vorbereitungen für Veranstaltungen und Ende März stand dann auch schon die Amsterdam-Fahrt mit meinen Töchtern und einem Enkel an. Klar, dass wir da zwei Museen durchstöbert haben und ich für die Galerie auch nicht ohne Poster von Banksy, Keith Haring und Mick Jagger mit dem Bild von Andy Warhol, nach Hause gefahren bin. Dann ging es im April gleich los mit der Umgestaltung der Galerie, da ich noch ein weiteres Drittel für die Galerie gewinnen konnte. Bin froh, dass ich das nach meinem Adria-Urlaub mit kleiner Wellness nicht machen muss. Habe nämlich noch nicht den ansonsten aktiven Rhythmus gewonnen. Also die Galerie wird dann am 3. Juni, 15.30 bis 19.00 Uhr eröffnet mit tollen Bildern und einer Vernissage mit Secco. Einfach vorbeikommen, denn die Pop Art hat jetzt auch Einzug gehalten neben den Schwarzwaldbildern und Offenburger Malern. Aber das passt, denn mit zwei Poster von van Gogh harmonieren die Bilder und die drei Sparten ganz gut miteinander. Nun ist auch bekannt, weshalb ich das Journal nun ein bisschen vernachlässigt habe, aber einfach nur aus Zeitmangel. Es geht ja jetzt sowieso wieder los mit den Veranstaltungen und die will ich nicht vorenthalten. Zunächst trifft die „Alemannische Mundart“ mit Wendelinus Wurth und Klaus Krüger auf „japanische Haikus“ am 21. Mai. Vielversprechend das Ganze, denn Wendelinus Wurth streift immer gerne durch die Niederungen seiner Schwarzwälder, sprich Gutacher Heimat und auch im Urloffener Land ist er zuhause, und dabei spielen dann auch die Haikus eine große Rolle. „Krumm un bucklig“ heißt sein neues Buch. Klaus Krüger hat seine „Herzschattensprünge“ mitgebracht und auch hier sind seine „Haikus“ verewigt. Und auch er weiß ganz viel über die „Haikus“ zu berichten. Am 3. Juni, 15.30 bis 19.00 Uhr geht es dann gleich weiter mit der Vernissage in der erweiterten Galerie. Und da treffen dann auch wieder neue Bilder von Reiner Spraul und ganz aktuell von seinem Zahnarztkollegen Fritz Langendorf aufeinander. Mehr wird jetzt dazu nicht verraten, unter Galerie und Aktuelles sind auch schon Artikel erschienen. Einfach mal durch die Webseiten surfen. Am 25. Juni kommen dann die „starken Frauen“. Und diese Frauen, deren Portraits vorgestellt werden, sind einfach großartig und ziemlich revolutionär und vor allem sind sie auch für die Rechte der Frauen eingetreten. Elisabeth Herrscher stellt Amalie Struve, Emma Herwegh und Hope Bridge Adams Lehmann vor, die zusammen mit ihrem ersten Mann Otto Walther das Lungensanatorium in Nordrach aufgebaut hat. Alle drei Frauen haben ihre Ziele verfolgt und waren Frauenrechtlerinnen, Schriftstellerinnen und Revolutionärinnen, die ihre Männer tatkräftig unterstützt haben. Amalie Struve ist in der Badischen Revolution nicht wegzudenken, Emma Herwegh hatte von Paris aus agiert und die Französische Revolution aber auch die Badische Revolution unterstützt. Hope Adams Lehmann war die erste Medizinerin in Deutschland und hatte vor allem auch die Gesundheit der Frauen im Blick. Die beiden Primatenforscherinnen Jane Goodall und Dian Fossey hatten ihr Leben den Primaten gewidmet, Jane Goodall den Schimpansen und Dian Fossey den Berggorillas. Und alle fünf Frauen haben Großartiges geleistet und das wird in der Lesung überaus deutlich. Das sind nun die drei Veranstaltungen im Mai und Juni. Doch im Juli geht es weiter mit Lesungen …. Bleiben Sie gesund, genießen Sie den Sommer und freuen Sie sich auf viele Sommer- und Badetage und auf die neuen Veranstaltungen im Buchlädele.
Und auch der Adria-Urlaub soll nicht unerwähnt bleiben. Wir hatten tolles Sonnenwetter, ein superschönes Hotel, gutes Essen und einfach mal am Swimmingpool verweilen und faulenzen, war auch mal ganz angenehm. Natürlich war ich auch im Swimming-Pool schwimmen, obwohl das Wasser noch frisch war, auch das Hallenbad mit Whirlpool habe ich aufgesucht und in der Adria war ich auch, aber nur mit den Füßen. Der Strand ist steinig und man braucht die richtigen Schuhe dafür, aber auch hier ein wunderbares Wasser, mit oder ohne Seeigel. Selbst Delphine wurden bei einer Schiffsfahrt gesichtet und die Inseln und das blaue Meer – einfach wunderbar für Herz und Seele.
Bis bald im Fessenbacher Buchlädele!