Jane Simon, eine Stimme für Menschenrechte und gesellschaftliche Teilhabe, kommt am Donnerstag, 16. April, 17 bis 19 Uhr, Einlass ab 16.30 Uhr ins Buchlädele

Jane Simon, eine Stimme für Menschenrechte und gesellschaftliche Teilhabe, kommt am Donnerstag, 16. April, 17 bis 19 Uhr, Einlass ab 16.30 Uhr ins Buchlädele

Wieder zu Gast im Buchlädele ist Jane Simon, die Gründerin und Vorsitzende der Internationalen Christlichen Bildungs- und Sozialen Initiative der
Sinti und Roma. Bereits im August 2025 war sie zu Gast und hatte Berichte und Zeugnisse in einer Lesung über die ermordeten Sinti und Roma vorgestellt. Mit ihrer „Romanes-Hymne“ hatte sie dort schon die ZuhörerInnen begeistert und darauf können sich die ZuhörerInnen auch der Veranstaltung am Donnerstag wieder freuen. Das Lied handelt von der „Wanderung der Roma durch das ganze Land, um Menschen froh und glücklich zu machen.“ Es ist eine melancholische Melodie, die aber auch Freude und Tradition der Roma verinnerlicht. Dazu passt auch das Buch von Elisabeth Walter, einer Schriftstellerin, die 1897 in Kippenheimweiler geboren wurde, aufgewachsen in Friesenheim-Oberweier, und als Lehrerin in vielen badischen Städten gewirkt hat. Eine Auszeichnung für ihr Schaffen erhielt sie dadurch, dass viele Straßen und Schulen in den Städten in denen sie als Lehrerin gewirkt hat, ihren Namen erhalten haben. Das Buch „Die abenteuerliche Reise des kleinen Schmiedledick aus dem Murgtal am Hochrhein“, das 1930 herausgekommen ist, hat nicht nur die badische Heimat den Kindern nahegebracht, es hat auch gezeigt, dass Schmiedledick mit den „Zigeunern“ viel gesehen und erlebt hat. Mit ihrem musikalischen Talent und auch als Artisten sind die Sinti und Roma schon seit dem Mittelalter auf Wanderschaft gegangen und aufgetreten. Auch in der NS-Diktatur gab es eine „Zigeunerkapelle“, die bis zum Schluss im Konzentrationslager Birkenau zu hören war. Jane Simon hat schon mehrfach das Konzentrationslager in Ausschwitz besucht und wird in ihrem Vortrag auch über ihre Familie berichten. Auch Elisabeth Walter war in der NS-Zeit Diskriminierungen ausgesetzt. Die Veranstaltung findet im Gedenken an den 21. März, dem Tag des Internationalen Rassismus, statt. Das Bild zeigt links Jane Simon und Dorothee Engelhard an der Gitarre, die auch in diesem Jahr die Veranstaltung musikalisch mit ihren eigenen Liedern begleiten wird.